Öffnen Sie die Entwicklerwerkzeuge Ihres Browsers, wechseln Sie auf „Netzwerk” und laden Sie diese Seite neu. Alle Anfragen gehen an stoicera.com. Keine an Google, kein Zählpixel, kein Content Delivery Network.
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Das Banner ist die Folge, nicht die Lösung
Ein Consent-Banner ist keine Datenschutzmaßnahme. Es ist die Rechtsfolge einer Entscheidung, die vorher getroffen wurde: Man hat etwas eingebaut, das Zustimmung braucht.
Die Reihenfolge ist immer dieselbe:
- Analytics einbauen, um zu sehen, wer kommt
- Schriften von Google laden, weil es bequem ist
- Ein Video einbetten, weil es schnell geht
- Feststellen, dass jetzt ein Consent-Tool nötig ist
- Das Consent-Tool kostet monatlich Geld, nervt Besucher, und ein Teil klickt „ablehnen” — womit die Daten aus Schritt 1 unvollständig sind
Am Ende steht ein Aufwand, der ein Problem verwaltet, das man selbst erzeugt hat.
Man kann auch Schritt 1 anders entscheiden.
Was das konkret bedeutet
Nachgemessen an dieser Seite:
| JavaScript-Dateien | 0 |
| Eigenes Skript (inline, Farbmodus-Umschalter) | < 1 KB |
| Cookies | 0 |
| Anfragen an Dritte | 0 |
| Seitengewicht | ~180 KB |
Zum Vergleich: Unsere Vorgängerseite lud 203 KB HTML plus rund 760 KB JavaScript. Sie war nicht schlecht gebaut. Sie war normal gebaut.
Die vier Entscheidungen
Schriften liegen bei uns. Eine eingebundene Google-Schrift überträgt die IP-Adresse jedes Besuchers in die USA — dafür wurden in Deutschland Websites abgemahnt. Wir haben die Schriftdatei heruntergeladen und liefern sie selbst aus. Das kostet 71 KB und löst das Problem vollständig statt es zu verwalten.
Keine Analyse. Wir wissen nicht, wer hier war. Das ist unbequem und Absicht. Für eine Seite, die Vertrauen aufbauen soll und keine Kampagne optimiert, ist die Information ohnehin wertlos — wer uns beauftragt, hat vorher mit uns telefoniert, nicht auf einen Button geklickt.
Bewegung ohne Bibliothek. Die Animationen laufen über CSS-Scroll-Timelines. Kein Framer Motion, keine 40 KB Abhängigkeit für ein Einblenden. Wer Bewegung in den Systemeinstellungen abbestellt hat, bekommt keine.
Statisch ausgeliefert. Fertige HTML-Dateien. Kein Server rechnet beim Aufruf, keine Datenbank wird gefragt. Was nicht läuft, kann nicht ausfallen und nicht angegriffen werden.
Was das nicht ist
Das ist kein Argument gegen Analyse. Wer eine Kampagne fährt, muss messen — sonst verbrennt er Geld im Dunkeln.
Es ist ein Argument dafür, die Frage überhaupt zu stellen: Was macht diese Seite mit der Information, wer sie besucht hat? Wenn die Antwort „nichts” ist, gibt es keinen Grund, sie zu erheben. Und dann gibt es auch keinen Grund für ein Banner.
Bei uns kam die Antwort „nichts” heraus. Bei einem Onlineshop käme etwas anderes heraus, und das wäre richtig.
Warum das für unsere Kunden zählt
Wir bauen Software für Gemeinden und Schulen. Dort werden Daten von Kindern verarbeitet, und die erste Frage jeder Vergabestelle lautet: Wo liegen sie?
„Wir sind DSGVO-konform” behauptet jeder Anbieter. Es zu belegen ist schwerer — und die eigene Website ist der einzige Beleg, den man vorzeigen kann, bevor ein Vertrag existiert. Eine Seite, die kein Einwilligungsfenster braucht, sagt in einer Sekunde etwas, wofür ein Dokument drei Seiten braucht.
Details dazu, wie wir bauen, stehen auf Haltung — mit Zahlen, die Sie nachzählen können.