Kurz beantwortet, mit dem Verweis dorthin, wo es ausführlich steht. Was hier nicht steht, beantworten wir per E-Mail — meist am selben Tag.
Das hängt vom Vorhaben ab — „Website" meint einen Einseiter für einen Verein ebenso wie ein Kundenportal mit Datenbank, und dazwischen liegt der Faktor zwanzig. Wir nennen einen Festpreis, nachdem wir verstanden haben, was gebraucht wird. Zur groben Einordnung haben wir drei Beispielrechnungen aufgeschrieben: eine schlichte statische Seite, eine Seite mit Redaktion, eine kleine Anwendung — jeweils mit Aufbau und laufendem Betrieb getrennt.
Ab 40 Euro netto im Monat. Darin enthalten sind Updates, Sicherheit, Erreichbarkeit, Hosting und kleine laufende Änderungen. Nicht, weil Hosting so viel kostet — eine statische Seite kostet als Infrastruktur fast nichts —, sondern weil dauerhaft jemand zuständig bleibt. Bei einer Anwendung mit Datenbank liegt der Betrag höher, weil echte Server laufen; er steht dann im Angebot und nicht in einer Überraschung ein Jahr später.
Zum Festpreis. Ein Stundensatz bestraft Geschwindigkeit: Wer schneller fertig ist, verdient weniger. Wir nennen einen Preis für ein Ergebnis. Verschätzen wir uns, ist das unser Fehler und nicht Ihre Rechnung.
Nein. Erstgespräch, Einschätzung und die Frage „geht das überhaupt" sind kostenlos. Wenn wir die Falschen sind, sagen wir das im ersten Gespräch und nicht im dritten Monat.
Ja. Quellcode, Inhalte, Daten und Domain gehören Ihnen. Es gibt kein Lizenzmodell, das Sie an uns bindet, und keine Plattform, die Ihre Inhalte festhält. Wer bleiben soll, weil er nicht weg kann, bleibt aus dem falschen Grund.
Nein. Wir bauen keine Seiten, die von Plugin-Updates abhängen — was aus zwanzig fremden Erweiterungen zusammengesteckt ist, bricht, sobald eine davon aufgegeben wird. Wir bauen schlanke, statische Seiten und Anwendungen mit Astro, Next.js und PostgreSQL. Migrationen weg von WordPress oder einem Baukasten übernehmen wir gerne.
Nicht zwangsläufig. Ein Consent-Banner ist keine Datenschutzmaßnahme, sondern die Folge einer Entscheidung: Man hat etwas eingebaut, das Zustimmung braucht. Wer auf Analyse, fremde Schriften und eingebettete Videos verzichtet, braucht kein Banner. Diese Seite hier ist der Beleg — sie setzt keine Cookies und lädt nichts von Dritten.
Ja, und wir schreiben unsere Werkzeuge selbst: nerve ist ein KI-Coding-Assistent in Rust, forge-ai orchestriert mehrere Assistenten, fleetdeck rollt unsere Dienste aus. Alles ist quelloffen und nachlesbar. Wo Daten das Haus nicht verlassen dürfen, betreiben wir Modelle lokal und self-hosted — bei Daten von Schülerinnen und Schülern ist das kein Detail.
Auf Container-Infrastruktur bei Anbietern innerhalb der EU, betrieben über unsere eigenen Werkzeuge. Wo es der Schutz sensibler Daten erfordert, verarbeiten wir lokal statt in fremder Cloud. Verarbeiten wir Daten in Ihrem Auftrag, schließen wir dazu einen Auftragsverarbeitungs-Vertrag nach Art. 28 DSGVO.
Ja. Wir werten öffentlich zugängliche Quellen aus — OpenStreetMap, Firmen- und Registerdaten, das offene Web — für Standort-, Markt- und Wettbewerbsanalysen und um zu prüfen, mit wem man es zu tun hat. Nur offene Quellen, jede Aussage bis zur Quelle nachvollziehbar, keine Umgehung von Zugangsbeschränkungen.
In der Regel per Direktvergabe. Aufträge unterhalb der Schwelle des Bundesvergabegesetzes von 140.000 Euro können ohne Ausschreibung direkt vergeben werden; unsere Vorhaben liegen meist darunter. Wir weisen den Betrag im Angebot ausdrücklich aus, damit die Vergabestelle es in einer Minute prüfen kann, und liefern Firmenprofil, UID, GISA-Zahl und Referenzen in einer Form, die man ausdrucken und abheften kann.
Ja, in klar abgegrenztem Umfang. Jede ausgewählte gemeinnützige Organisation bekommt pro Jahr ein Kontingent von zehn Stunden Arbeitszeit geschenkt — frei einsetzbar für eine schlichte Website oder andere kleine Leistungen. Der laufende Betrieb kostet auch hier ab 40 Euro netto im Monat, und Fremdkosten wie die Domain tragen Sie selbst. Ein Rechtsanspruch besteht nicht; wir wählen nach Kapazität aus.
Ja — unser Programm heißt GrowShip und hat drei Stufen: Grundlagen, ein erstes eigenes Projekt, echte Mitarbeit. Es ist ein Ausbildungsverhältnis, bei dem das Lernen im Vordergrund steht, und daher standardmäßig unentgeltlich; nach Absprache ist im Einzelfall eine Vergütung möglich. Am liebsten bauen wir mit Ihnen ein Open-Source-Werkzeug, das danach öffentlich steht.
Ja. Wir stellen Thema, Betreuung und Zugang zu Code und Infrastruktur; Sie behalten Ihre Arbeit vollständig, wir behalten keine Rechte daran. Das ist gelebte Praxis: MealTime, heute bei drei Einrichtungen im Betrieb, ist aus einer Diplomarbeit an der HTL Perg hervorgegangen.
Derzeit suchen wir niemanden aktiv. Initiativbewerbungen lesen wir trotzdem und antworten darauf — auch wenn die Antwort „gerade nicht" lautet. Für Projekte arbeiten wir außerdem mit Freelancern auf Werkvertrag, Honorar nach Vereinbarung.
Ihre Frage steht nicht dabei? Schreiben Sie sie uns — Sie bekommen eine Antwort von einem von uns beiden.