Open Source in der Gemeinde: was man wirklich bekommt
Der Wert von offenem Quellcode liegt nicht darin, dass man ihn liest. Er liegt darin, dass man ihn jemand anderem geben kann.
Was wir beim Bauen und Betreiben gelernt haben. Keine Anmeldung, kein Newsletter-Fenster, kein Tracking.
Der Wert von offenem Quellcode liegt nicht darin, dass man ihn liest. Er liegt darin, dass man ihn jemand anderem geben kann.
Die ehrlichste Antwort auf eine Übernahmeanfrage ist manchmal: Das lohnt sich nicht. Wer das erst nach drei Monaten sagt, hat es vorher gewusst.
Ein Amtsleiter bewertet nicht nur den Preis. Er bewertet, wie viel Arbeit ihm Ihr Angebot macht, bevor es beschlussfähig ist.
Die wichtigste Entscheidung einer Modernisierung betrifft nicht das neue Framework. Sie betrifft den Nachweis, dass das System danach noch dasselbe tut.
Die Frage ist nicht, ob eine Lösung DSGVO-konform ist. Jeder Anbieter sagt ja. Die Frage ist, wer worauf zugreifen kann — und das steht in einem Vertrag, nicht auf einer Website.
Der Verein ist Verantwortlicher im Sinn der DSGVO: was für Mitgliederlisten, Newsletter und Fotos gilt — und warum Weglassen die beste Schutzmaßnahme ist.
Was die Website eines Vereins wirklich braucht, warum statisch meist reicht — und was Aufbau und Betrieb kosten dürfen. Mit einem belegten Beispiel.
Jede Agentur zeigt ihre besten drei Projekte. Genau deshalb sagen diese drei nichts. Erst ein vollständiges Verzeichnis lässt sich prüfen.
Die teuerste Software ist die, für die sich niemand mehr zuständig fühlt. Sie kostet nichts — bis zu dem Tag, an dem sie etwas kostet.
Ein Formular, das man einscannt, ist immer noch ein Formular. Die Ersparnis liegt nie im Papier — sie liegt in den Anrufen, die es verursacht.
Der häufigste Grund, warum eine Gemeindeseite gehackt wird, ist kein Angriff auf die Gemeinde. Es ist eine Erweiterung, die seit zwei Jahren niemand aktualisiert hat.
Der unangenehmste Fund war nicht auf der Website. Er war in dem Skript, mit dem wir sie geprüft haben.
Für eine Gemeindewebsite ist Barrierefreiheit kein Zusatzwunsch, sondern eine Anforderung. Nur steht sie selten im Angebot — und noch seltener wird sie nachgemessen.
Drei Monate lang meldete unsere Website jedem Suchbot: „Diese Seite existiert und ist in Ordnung." Sie existierte nicht. Der Unterschied lag in einer Zeile.
Ein Museum will Ihnen nichts verkaufen, während Sie durch die Räume gehen. Genau deshalb glauben Sie, was an den Wänden steht.
Die häufigste Frage einer Gemeinde ist nicht „was kostet das". Sie lautet: „müssen wir das ausschreiben?" Die Antwort entscheidet, ob aus dem Vorhaben ein Projekt wird oder ein Aktenvermerk.
‚Es kommt darauf an' ist die ehrlichste und die unbefriedigendste Antwort zugleich. Hier steht, wovon es abhängt — mit drei Beispielrechnungen, die man sich vorstellen kann.
Ein Werkzeug, das den eigenen Produktivbetrieb trägt, ist ein anderes Argument als ein Logo auf der Startseite. Der Code liegt offen — das ist der ganze Punkt.
Die meisten Informationen, die eine Standort- oder Vergabeentscheidung tragen, sind längst öffentlich. Der Aufwand liegt nicht im Beschaffen, sondern im Ordnen.
„Wir setzen KI ein" steht 2026 auf jeder Agenturseite. Die interessantere Frage ist, wohin die Daten dabei gehen — und ob man das beantworten kann, wenn eine Gemeinde fragt.
Jede Agentur kann jedes Framework nennen. Erst die Liste dessen, was jemand ablehnt, ist überprüfbar — und damit eine Aussage.
Ein Consent-Banner erscheint, weil eine Seite etwas tut, wofür sie Erlaubnis braucht. Man kann auch das andere Ende anfassen.
Der European Accessibility Act ist seit Juni 2025 in Kraft. Wir erklären, was das für Website-Betreiber bedeutet — ohne Panikmache, mit konkreten Schritten.
Zeit, die nicht im Moment erfasst wird, wird abends rekonstruiert. Rekonstruktion rundet nach unten — und niemand merkt es, weil die Differenz nirgends auftaucht.
Das Telefon ist der teuerste Terminkanal, den eine Werkstatt betreibt — nicht wegen der Gesprächsgebühr, sondern weil es zwei Leute gleichzeitig bindet und nichts hinterlässt, was man später nachlesen kann.
Die meisten Praxen haben kein Softwareproblem. Sie haben ein Ablaufproblem, das an einem Telefon hängt — und eine Datenkategorie, die das Gesetz besonders schützt.
Die Frage ist nicht, ob Cloud gut oder schlecht ist. Die Frage ist, welche Abhängigkeit Sie sich für welchen Zweck einhandeln — und wer sie im Ernstfall auflöst.
Die meisten Digitalisierungsversprechen im Handwerk beginnen mit einer Prozentzahl. Die nützlichere Frage ist, an welcher Stelle im Betrieb dieselbe Angabe zweimal aufgeschrieben wird — und warum.
Die meisten Vorschläge zur Digitalisierung eines Lokals beginnen bei der Speisekarte. Der teuerste Punkt liegt woanders — nämlich dort, wo der Betrieb Abhängigkeiten eingeht, die er später nicht mehr auflösen kann.
Der Übergabetermin ist die verführerischste falsche Zielmarke im Webgeschäft. An dem Tag sieht alles gut aus — und ab dem Tag beginnt der Verfall.