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Notizen / Business

Die Absage ist die Aussage

Eine Liste, auf der alles steht, sagt nichts. Warum wir öffentlich aufschreiben, welche Technologien und welche Aufträge wir nicht annehmen — und was das über eine Firma verrät.

In diesem Beitrag

Auf unserer Technologieseite steht eine zweite Liste, gleich unter der ersten. Die erste zählt auf, womit wir bauen. Die zweite zählt auf, was wir nicht anfassen: WordPress, Shopify, PHP, native Apps für iOS und Android, Zapier und einige mehr. Die zweite Liste ist die wichtigere.

Eine vollständige Liste ist keine Aussage

Fragen Sie zehn Agenturen, welche Technologien sie beherrschen, und Sie bekommen zehnmal dieselbe endlose Aufzählung. Jedes Framework, jede Sprache, jede Plattform. Das kostet nichts zu behaupten und lässt sich nicht überprüfen. Eine Liste, auf der alles steht, sagt nichts.

Eine Liste, die WordPress ausdrücklich ausschließt, ist etwas anderes. Sie ist eine Entscheidung, und sie hat Folgen: Wer eine WordPress-Seite will, ist bei uns falsch, und wir sagen es, bevor das Gespräch beginnt. Das filtert Anfragen, bevor sie beiderseits Zeit kosten — und es ist überprüfbar. Man kann uns daran messen.

Was wir nicht bauen — und warum

Die Absage ist nie Willkür, sie hat immer einen Grund:

  • Keine Seiten, die von Plugin-Updates abhängen. Wir bevorzugen überschaubare Abhängigkeiten mit dokumentiertem Wartungsweg. Auch unsere eigenen Anwendungen verwenden fremde Bibliotheken, die gepflegt werden müssen.
  • Kein Miet-Shop. Shopify-Projekte gehören nicht zu unserem Angebot. Bei jeder Plattform sollten Exportmöglichkeiten, Lizenzbedingungen und laufende Kosten geprüft werden.
  • Keine Automatisierung in Klick-Werkzeugen. Was den Betrieb trägt, gehört in Code, den man versionieren und testen kann — nicht in ein Diagramm, das niemand nachvollzieht.

Jeder dieser Sätze schließt Aufträge aus. Genau das ist die Absicht.

Auch Auftragsarten lehnen wir ab

Es geht nicht nur um Technik. Es gibt Formen der Zusammenarbeit, die wir nicht annehmen, und auch die stehen offen da:

Keine Arbeitskräfteüberlassung. Wir übernehmen abgegrenzte Leistungen mit eigenen Zuständigkeiten. Individuelle Entwicklung und einmalige Dienstleistungen kalkulieren wir dabei sehr wohl nach Arbeitsstunden und Personentagen; das ist auf der Preisseite erläutert.

Beratung mit einem nutzbaren Ergebnis. Eine Vorhabenklärung, technische Prüfung oder Architekturentscheidung kann einzeln beauftragt werden. Ergebnis sind dokumentierte Erkenntnisse und nächste Schritte; eine anschließende Umsetzung durch uns ist keine Voraussetzung. Die Einstiegsleistungen zeigen die möglichen Aufträge.

Keine Pitches gegen Konzept. Wer ein Konzept verschenkt, um einen Auftrag zu gewinnen, verkauft es anderswo teurer. Das rechnet am Ende immer jemand mit.

Keine Erfolgsbeteiligung statt Honorar. Wir sind Handwerker, keine Investoren. Wir schulden sorgfältige Arbeit, nicht das Wetten auf Ihren Geschäftserfolg.

Warum das Vertrauen schafft

Ein klarer Leistungsumfang erleichtert die Auswahl eines passenden Anbieters. Eine Firma, die klar sagt, was sie nicht macht, gibt ihrem Gegenüber etwas Seltenes: eine Grundlage, auf der man rechnen kann.

Sie wissen vor dem ersten Gespräch, ob wir zusammenpassen. Wenn nein, kostet Sie das keine Stunde. Wenn ja, reden wir über die Sache und nicht darüber, ob wir überhaupt die Richtigen sind. Ein ehrliches Nein am Anfang ist mehr wert als ein höfliches Ja, das im dritten Monat teuer wird.

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