Auf unserer Technologieseite steht eine zweite Liste, gleich unter der ersten. Die erste zählt auf, womit wir bauen. Die zweite zählt auf, was wir nicht anfassen: WordPress, Shopify, PHP, Windows Server, native Apps, Zapier und einige mehr. Die zweite Liste ist die wichtigere.
Eine vollständige Liste ist keine Aussage
Fragen Sie zehn Agenturen, welche Technologien sie beherrschen, und Sie bekommen zehnmal dieselbe endlose Aufzählung. Jedes Framework, jede Sprache, jede Plattform. Das kostet nichts zu behaupten und lässt sich nicht überprüfen. Eine Liste, auf der alles steht, sagt nichts.
Eine Liste, die WordPress ausdrücklich ausschließt, ist etwas anderes. Sie ist eine Entscheidung, und sie hat Folgen: Wer eine WordPress-Seite will, ist bei uns falsch, und wir sagen es, bevor das Gespräch beginnt. Das filtert Anfragen, bevor sie beiderseits Zeit kosten — und es ist überprüfbar. Man kann uns daran messen.
Was wir nicht bauen — und warum
Die Absage ist nie Willkür, sie hat immer einen Grund:
- Keine Seiten, die von Plugin-Updates abhängen. Was aus zwanzig fremden Erweiterungen zusammengesteckt ist, bricht, wenn eine davon aufgegeben wird. In zwei Jahren weiß niemand mehr, warum.
- Kein Miet-Shop. Wer seinen Shop besitzen will, kann das nicht auf einer Plattform tun, die seine Inhalte geiselnimmt.
- Keine Automatisierung in Klick-Werkzeugen. Was den Betrieb trägt, gehört in Code, den man versionieren und testen kann — nicht in ein Diagramm, das niemand nachvollzieht.
Jeder dieser Sätze schließt Aufträge aus. Genau das ist die Absicht.
Auch Auftragsarten lehnen wir ab
Es geht nicht nur um Technik. Es gibt Formen der Zusammenarbeit, die wir nicht annehmen, und auch die stehen offen da:
Keine Arbeitskräfteüberlassung. Wir liefern ein Werk, keine Personenstunden in ein fremdes Team. Wer baut, verantwortet auch — das geht nicht, wenn unsere Leute in einer fremden Hierarchie sitzen.
Keine reine Beratung. Ein Konzept ohne Umsetzung empfehlen wir nicht. Wir bauen, was wir raten — sonst raten wir es nicht. Ein Ratschlag, für dessen Folgen niemand geradesteht, ist zu billig.
Keine Pitches gegen Konzept. Wer ein Konzept verschenkt, um einen Auftrag zu gewinnen, verkauft es anderswo teurer. Das rechnet am Ende immer jemand mit.
Keine Erfolgsbeteiligung statt Honorar. Wir sind Handwerker, keine Investoren. Wir schulden sorgfältige Arbeit, nicht das Wetten auf Ihren Geschäftserfolg.
Warum das Vertrauen schafft
Eine Firma, die alles macht, macht nichts besonders gut — das ahnt jeder, der schon einmal einen Generalisten beauftragt hat. Eine Firma, die klar sagt, was sie nicht macht, gibt ihrem Gegenüber etwas Seltenes: eine Grundlage, auf der man rechnen kann.
Sie wissen vor dem ersten Gespräch, ob wir zusammenpassen. Wenn nein, kostet Sie das keine Stunde. Wenn ja, reden wir über die Sache und nicht darüber, ob wir überhaupt die Richtigen sind. Ein ehrliches Nein am Anfang ist mehr wert als ein höfliches Ja, das im dritten Monat teuer wird.