Österreichs Schulen in einer neutralen, datenbasierten Entscheidungshilfe — vom ersten Interesse bis zum belastbaren Vergleich.
Schulwahl ist eine weitreichende Entscheidung, die Informationen liegen jedoch über Schulwebsites, Verzeichnisse und regionale Angebote verteilt. Schulnavi bündelt amtliche und offene Daten in einem klaren Entscheidungsprozess: Interessen und Übergang definieren, passende Schulen entdecken, Bildungswege verstehen und Favoriten vergleichen. Die Plattform bleibt für Familien kostenlos, funktioniert ohne Konto und erstellt keine Nutzerprofile.
Der erste Stand beantwortete vor allem eine Frage: Wo befinden sich Österreichs Schulen? Der Relaunch erweitert diese Karte zu einem vollständigen Entscheidungsweg. Nutzerinnen und Nutzer beginnen mit ihrer Situation, erhalten passende Bildungswege und können Schulen anschließend merken und nachvollziehbar vergleichen.
Damit verändert sich auch die Rolle des Produkts: Schulnavi ist nicht länger nur ein Datenzugang, sondern eine neutrale Orientierungsschicht zwischen amtlichem Verzeichnis, regionaler Information und der individuellen Schulwahl.
Jede Datenquelle, Lizenz und Aktualisierung ist offen ausgewiesen. Bundesweite Standorte kommen von Statistik Austria, Namen und Webdaten aus OpenStreetMap; regionale Angaben aus Wien und Vorarlberg ergänzen, ersetzen aber nicht die amtliche Grundlage.
Die Plattform benennt auch ihre Grenzen. Für rund 78 Prozent der Schulen ist derzeit ein eigener Name aus ergänzenden Quellen verfügbar. Fehlende oder abweichende Angaben können direkt am Schulprofil gemeldet werden und fließen mit belegbarer Quelle in das nächste Datenupdate.
Die neutrale Suche bleibt für alle Familien gleich. Schulen können ihre Profile verifizieren und um relevante Informationen ergänzen; Gemeinden und Regionen können gefilterte Karten in eigene Informationsangebote integrieren; Beratung und Veranstaltungen erhalten klar abgegrenzte Ansichten.
Damit bleibt die öffentliche Orientierung unabhängig, während institutionelle Partner einen sauberen Weg bekommen, verlässliche Zusatzinformationen bereitzustellen — ohne die Reihung oder Empfehlung zu kaufen.
Der Relaunch überführt das Brand System in die gesamte Produkterfahrung: klare Typografie, ein durchgängiges Navigationsprinzip und Schultyp-Farben mit fester semantischer Bedeutung. Farbe wird nie als einzige Information verwendet.
Tastaturbedienung, geprüfte Kontraste und eine Ergebnisliste als Alternative zur Karte sind Teil der Produktarchitektur. Der Stand der Barrierefreiheit wird in einer eigenen Erklärung dokumentiert — einschließlich offener Punkte.
Wesentliche Entscheidungen, ihre naheliegenden Alternativen und die Gründe dahinter.
Familien denken in Übergängen, Interessen und Prioritäten, nicht in Datenbankfeldern. Der Finder übersetzt diese Situation in eine nachvollziehbare Auswahl, ohne die freie Recherche einzuschränken.
Die Schulwahl soll ohne Hürde nutzbar bleiben und keine sensiblen Interessenprofile erzeugen. Lokale Speicherung genügt für den vorgesehenen Ablauf.
Vertrauen entsteht durch prüfbare Herkunft, Aktualisierungsstand und Korrekturweg. Die Plattform trennt amtliche, offene und redaktionelle Angaben ausdrücklich.
Für die neutrale Orientierung ist keine Identität erforderlich. Das reduziert Datenschutzrisiken, Betriebsaufwand und die Angriffsfläche der Plattform.