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Open Source in der Gemeinde: was man wirklich bekommt
Bl. 26
2026
laufend

Schulnavi

Österreichs Schulen in einer neutralen, datenbasierten Entscheidungshilfe — vom ersten Interesse bis zum belastbaren Vergleich.

schulnavi.at →

Schulnavi 1.16 — neuer Einstieg mit Finder, Produktdemo und Ratgeber
Schulnavi 1.16 — neuer Einstieg mit Finder, Produktdemo und Ratgeber
Schulnavi — Produktdemonstration in 41 Sekunden

Projektprofil

Schulwahl ist eine weitreichende Entscheidung, die Informationen liegen jedoch über Schulwebsites, Verzeichnisse und regionale Angebote verteilt. Schulnavi bündelt amtliche und offene Daten in einem klaren Entscheidungsprozess: Interessen und Übergang definieren, passende Schulen entdecken, Bildungswege verstehen und Favoriten vergleichen. Die Plattform bleibt für Familien kostenlos, funktioniert ohne Konto und erstellt keine Nutzerprofile.

5 752
Schulen im Datenstand 2024/25
12
vergleichbare Schultypen
9
Bundesländer
Zielgruppen
Familien und Jugendliche · Schulen · Gemeinden und Regionen · Bildungsberatung
Datenbasis
Statistik Austria 2024/25 · OpenStreetMap · regionale Open Data aus Wien und Vorarlberg
Umfang
5 752 Schulen · 12 Schultypen · alle 9 Bundesländer
Entscheidungsweg
Persönlicher Finder · Karte · Schulprofile · Merkliste · direkter Vergleich
Barrierefreiheit
Entwicklung entlang WCAG 2.1 AA; Tastaturbedienung und Ergebnisliste als Kartenalternative
Datenschutz
Keine Konten, keine Analytics, keine Tracking-Cookies; statische Auslieferung ohne eigenes Backend
Betrieb
Version 1.16.0 · Relaunch und neue Informationsarchitektur live seit August 2026
Leistung
Produktstrategie, UX, Datenplattform, Marke und Betrieb
Stack
Astro · MapLibre · OpenFreeMap · Open Data · WCAG 2.1 AA

Leistungsumfang

  • Persönlicher Schulfinder nach Übergang, Interessen, Abschluss, Betreuung, Entfernung und Prioritäten
  • Interaktive Österreichkarte mit Suche, Clustering sowie Filtern nach Schultyp, Bundesland und Erhalter
  • Schulprofile mit Bildungsweg, Abschluss, Dauer, Kontakt, Quellenlage und direktem Korrekturweg
  • Geräteübergreifende Merkliste ohne Konto und strukturierter Vergleich ausgewählter Schulen
  • Ratgeber-Hub für unterschiedliche Entscheidungssituationen und Zeitpunkte der Schulwahl
  • Angebote für Schulen und Regionen: verifizierbare Profile, vorgefilterte Einbettungen und Partnerschaftsmodelle
  • Eigenes Markensystem mit semantischen Schultyp-Farben, geprüften Kontrasten und konsistenten Digital Assets
  • Statische, wartungsarme Plattform ohne Tracking-Infrastruktur und ohne personenbezogene Profildaten
01

Von der Karte zur Entscheidungshilfe

Der erste Stand beantwortete vor allem eine Frage: Wo befinden sich Österreichs Schulen? Der Relaunch erweitert diese Karte zu einem vollständigen Entscheidungsweg. Nutzerinnen und Nutzer beginnen mit ihrer Situation, erhalten passende Bildungswege und können Schulen anschließend merken und nachvollziehbar vergleichen.

Damit verändert sich auch die Rolle des Produkts: Schulnavi ist nicht länger nur ein Datenzugang, sondern eine neutrale Orientierungsschicht zwischen amtlichem Verzeichnis, regionaler Information und der individuellen Schulwahl.

02

Nachvollziehbare Daten statt institutioneller Anmutung

Jede Datenquelle, Lizenz und Aktualisierung ist offen ausgewiesen. Bundesweite Standorte kommen von Statistik Austria, Namen und Webdaten aus OpenStreetMap; regionale Angaben aus Wien und Vorarlberg ergänzen, ersetzen aber nicht die amtliche Grundlage.

Die Plattform benennt auch ihre Grenzen. Für rund 78 Prozent der Schulen ist derzeit ein eigener Name aus ergänzenden Quellen verfügbar. Fehlende oder abweichende Angaben können direkt am Schulprofil gemeldet werden und fließen mit belegbarer Quelle in das nächste Datenupdate.

03

Eine Plattform für Familien und Organisationen

Die neutrale Suche bleibt für alle Familien gleich. Schulen können ihre Profile verifizieren und um relevante Informationen ergänzen; Gemeinden und Regionen können gefilterte Karten in eigene Informationsangebote integrieren; Beratung und Veranstaltungen erhalten klar abgegrenzte Ansichten.

Damit bleibt die öffentliche Orientierung unabhängig, während institutionelle Partner einen sauberen Weg bekommen, verlässliche Zusatzinformationen bereitzustellen — ohne die Reihung oder Empfehlung zu kaufen.

04

Marke, Bedienung und Barrierefreiheit als ein System

Der Relaunch überführt das Brand System in die gesamte Produkterfahrung: klare Typografie, ein durchgängiges Navigationsprinzip und Schultyp-Farben mit fester semantischer Bedeutung. Farbe wird nie als einzige Information verwendet.

Tastaturbedienung, geprüfte Kontraste und eine Ergebnisliste als Alternative zur Karte sind Teil der Produktarchitektur. Der Stand der Barrierefreiheit wird in einer eigenen Erklärung dokumentiert — einschließlich offener Punkte.

Einblicke

4 Aufnahmen · seitlich ziehen

Leitentscheidungen

Wesentliche Entscheidungen, ihre naheliegenden Alternativen und die Gründe dahinter.

Ein geführter Entscheidungsweg ergänzt die freie Karte
statt eine einzige Kartenansicht mit möglichst vielen Filtern

Familien denken in Übergängen, Interessen und Prioritäten, nicht in Datenbankfeldern. Der Finder übersetzt diese Situation in eine nachvollziehbare Auswahl, ohne die freie Recherche einzuschränken.

Merkliste und Vergleich funktionieren ohne Benutzerkonto
statt Registrierung für gespeicherte Favoriten und personalisierte Empfehlungen

Die Schulwahl soll ohne Hürde nutzbar bleiben und keine sensiblen Interessenprofile erzeugen. Lokale Speicherung genügt für den vorgesehenen Ablauf.

Quellenlage und Grenzen stehen direkt im Produkt
statt eine pauschale Qualitätszusage ohne sichtbare Herkunft

Vertrauen entsteht durch prüfbare Herkunft, Aktualisierungsstand und Korrekturweg. Die Plattform trennt amtliche, offene und redaktionelle Angaben ausdrücklich.

Statische Auslieferung ohne eigenes Backend und Tracking
statt personalisierte Suche mit serverseitigen Nutzerprofilen

Für die neutrale Orientierung ist keine Identität erforderlich. Das reduziert Datenschutzrisiken, Betriebsaufwand und die Angriffsfläche der Plattform.

Transparenz

  • Der Quellcode ist nach interner Sicherheitsprüfung zur Veröffentlichung vorgesehen. Bis dahin ist er auf Anfrage einsehbar; die Plattform bezeichnet sich nicht als bereits öffentliches Open-Source-Projekt.
  • Eigene Schulnamen sind derzeit für rund 78 Prozent der Standorte verfügbar. Die verbleibenden Profile zeigen amtliche Bezeichnungen und werden mit belegbaren Quellen schrittweise ergänzt.
  • Die formelle Markenrecherche und -eintragung bleibt ein eigener rechtlicher Schritt; das bestehende Markensystem ersetzt keine Ähnlichkeitsrecherche.