Zu zweit eine Firma führen heißt: fünfzehn offene Dinge, drei Vorhaben, zwei Köpfe. Ein gemietetes Projektwerkzeug ist dafür überdimensioniert — monatliche Kosten, gepflegte Konten, die eigene Arbeit in einer fremden Datenbank. Aufgaben in einen Chat zu schreiben, ist das andere Extrem: sie scrollen weg. planwerk sitzt bewusst dazwischen und nimmt dabei eine Entscheidung vorweg, die andere Werkzeuge offenlassen — das Dateiformat ist die Wahrheit, nicht das Programm. Fällt planwerk weg, bleibt ein Ordner Markdown und ein git-Verlauf. Das ist die Zusage, die den Unterschied macht.
- Art
- Eigenentwicklung, quelloffen unter MIT
- Zielgruppe
- Zwei bis fünf Personen ohne eigenes Projektbüro
- Modell
- Drei Dinge: Aufgabe (Markdown-Datei), Projekt (ein Wort im Kopf), Journal (anhängende CSV)
- Zustände
- offen · laeuft · wartet · erledigt — vier, absichtlich nicht mehr
- Verlauf
- git als Sicherungskonzept, ein Commit je Änderung; ein fehlendes git ist ein Hinweis, kein Abbruch
- Zusammenarbeit
- Hauptrepo als bare-Repo auf dem Server, post-receive-Hook legt die Tafel hinter Passwortschutz
- Zusammenführen
- Nur im Schnellvorlauf. Sind beide Seiten auseinandergelaufen, rührt planwerk nichts an — das entscheidet ein Mensch
- Bewusst draußen
- Kein Ticketsystem, keine Echtzeit-Zusammenarbeit, keine Benachrichtigungen, keine Historie mit Prüfsumme
- Verwandtschaft
- Gleiche Bauart wie belegwerk (Bl. 28) — getrennte Werkzeuge, jedes tut eine Sache
- Quellcode
- github.com/Artaeon/planwerk
- Leistung
- Produkt, Entwicklung
- Stack
- Bun · JavaScript · Markdown · Git · HTML